Lo-Manthang   Name tibetisch
    Freundeskreis Lo-Manthang e.V.

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Choede Gompa

 Aufgrund des Erdbebens vom 25.04.2015 bitten wir um Spenden für Choede Gompa.  


Choede Gompa




Das Sakya-Kloster Chhoede Gompa wurde 1710 gegründet und liegt innerhalb der Stadtmauern von Lo-Manthang. 1994 wurde die Klosterschule Tsechhen Shedrub Ling Mongon Lobdra eingerichtet - als erste Klosterschule in Upper Mustang überhaupt. Die älteren Schüler mußten allerdings zunächst für ihre Ausbildung weiterhin nach Indien gehen, aber 2004 wurde dann das College Monchoe Shedra Saten Kunkhyab Ling eröffnet. So können die jungen Mönche nun ihre Ausbildung komplett in Lo-Manthang erhalten.

Heute leben mehr als 70 Mönche in diesem Kloster. Während die meisten Mönche die Wintermonate in einem eigenen Schulgebäude in Kathmandu verbringen, findet vom Frühjahr bis zum Herbst das Leben in Lo-Manthang statt. Das wohl größte Ereignis ist im Mai/Juni das Tiji-Fest mit Maskentänzen auf dem Platz vor dem Königspalast.

Die meisten Mönche kommen aus Lo-Manthang und Umgebung; sie werden als Kinder in das Kloster gebracht, wo sie Unterkunft und Verpflegung sowie Unterricht erhalten. Was ein Mönch zusätzlich braucht, wie Kleidung und Ritualgegenstände, muß die Familie besorgen, weil das Kloster nicht genügend Einkünfte hat.

Besonders schwierig kann es im Krankheitsfall werden. In Nepal gibt es keine gesetzliche Krankenversicherung. Das heißt, die Familie muß direkt für Arzt- und sonstige Krankenkosten aufkommen, aber viele Familien haben dafür nicht genug Geld. In Lo-Manthang wird zwar üblicherweise zunächst einmal der Amchi (tibetischer Arzt) oder der 'health assistant' ('Sanitäter') im 'health post' (Krankenstation) im Ort aufgesucht. Mittlerweile gibt es auch im Kloster eine kleine 'clinic', in der verschiedene Medikamente bereit gehalten werden. Wenn jedoch weder der Amchi noch der 'health assistant' weiterhelfen können, heißt das, daß ein Arzt oder im schlimmeren Fall ein Krankenhaus in Pokhara oder Kathmandu aufgesucht werden muß. Neben den Kosten für die Behandlung fallen damit auch noch die Reisekosten an.

Anläßlich des Besuches eines Mönches aus dem Kloster im Sommer 2009 in Hildesheim initiierte der Freundeskreis die Schaffung eines Gesundheitsfonds für die Mönche, die im Krankheitsfall keine Hilfe von ihren Familien bekommen können. Seitdem unterstützt der Freundeskreis diesen Fonds.